Rückgabe der Zulassung/Verzicht

 

Eine Rückgabe der Zulassung ist jederzeit möglich. Der Rechtsanwalt muss schriftlich gegenüber der Rechtsanwaltskammer auf die Rechte aus seiner Zulassung verzichten. Der Verzicht kann nur mit Wirkung für die Zukunft erklärt werden und sollte aus Gründen der Klarheit die Formulierung "zum Ablauf des ..." enthalten. Gleichzeitig sollte der Rechtsmittelverzicht erklärt werden. Anschließend wird die Zulassung durch Verfügung des Präsidenten widerrufen. Soweit mit dem Widerruf die Mitgliedschaft bei der Rechtsanwaltskammer erlischt, endet auch die Beitragspflicht. Der für die Folgemonate nach Beendigung der Mitgliedschaft entrichtete Kammerbeitrag wird anteilig zurückerstattet.

Wichtiger Hinweis zum beA:
Mit dem Verlust der Zulassung erlischt auch die Möglichkeit, auf das beA zuzugreifen. Es besteht somit kein Zugriff mehr auf noch im beA befindliche Nachrichten. Diese sollten deshalb vor Verlust der Zulassung exportiert werden.

Vordrucke für die Verzichtserklärung:

Verzicht auf die Zulassung als niedergelassener Rechtsanwalt gem. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO (ohne Bestehen einer Zulassung als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)

Verzicht auf die Zulassung als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) gem. § 46 b Abs. 2 i.V.m. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO (ohne Bestehen einer Zulassung als Rechtsanwalt) 

Verzicht auf die Zulassung als niedergelassener Rechtsanwalt und Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) gem. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO bzw. § 46 b Abs. 2 i.V.m. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO

Verzicht auf die Zulassung als niedergelassener Rechtsanwalt gem. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO unter Beibehaltung der Zulassung als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)

Verzicht auf die Zulassung als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) gem. § 46 b Abs. 2 i.V.m. § 14 Abs. 2 Nr. 4 BRAO unter Beibehaltung der Zulassung als niedergelassener Rechtsanwalt